Treppe aufwärts – Bewusstsein schafft Frieden (Sachbuch)

//Treppe aufwärts – Bewusstsein schafft Frieden (Sachbuch)
Treppe aufwärts – Bewusstsein schafft Frieden (Sachbuch) 2017-11-26T17:16:08+00:00

Project Description

Treppe aufwärts – Bewusstsein schafft Frieden (Sachbuch)

Wieso ein Umdenken über unseren Umgang mit nichtmenschlichen Lebewesen notwendigerweise zu den nächsten großen Aufgaben der Zukunft gehören wird.

Autor: Thies M. Schacke

Denken wir einen Moment daran, vor was für unglaublichen Aufgabe die Menschheit schon gestanden und wie positiv sich existentielle Probleme entwickelt haben. Die Bürgerrechtsbewegungen für Afroamerikaner, die Frauenrechte, als Folge des Zweiten Weltkrieges schließlich das Inkrafttreten der UN-Charta. Die Entwicklungen waren teilweise so positiv und haben uns eine heutige Wohlstandszivilisation beschert, von der frühere Generationen wohl nicht einmal zu träumen wagten. Dunkelhäutige seien Untermenschen, Frauen nicht befähigt zu wählen, Angriffskriege ein gängiges Mittel der Politik. All diese Thesen galten als Selbstverständlichkeit, bis es sich in unserem eigenen Selbstverständnis, nicht zuletzt durch die Voraussetzung des Wohlstandes, in eine andere Richtung gewandelt hat. Immer wieder hat sich Schopenhauers Treppe bewahrheitet, nach der ein Problem bis zu seiner Anerkennung immer erst ignoriert, dann verlacht und dann bekämpft wird, bis es schlussendlich selbstverständlich als vorhanden und zu bewältigen gilt. Wer von dieser positiven Entwicklung profitiert, sollte klar sein: wir alle. Denn in unserer modernen westlichen Gesellschaft haben wir nach Sklaverei, Rassentrennung und Unterdrückung eines geschafft: Jede und Jeden in den Einflussbereich unseres Gesetzes und unserer eigenen Werte aufzunehmen, der oder die (objektiv betrachtet) biologisch als Mensch, homo sapiens, definierbar ist. Zweifelsohne ist das gut. Doch was kristallisiert sich heraus, wenn wir von unserem alleinigen Blick auf die eigene Spezies Abstand nehmen? Wenn wir die Summe aller getöteten und missbrauchten Lebewesen betrachten? Ist diese in unserer so fortschrittlichen Zeit dann auch entsprechend geringer geworden? Beenden wir die fast schmerzlich naive Fragestellung und sehen wir, dass diese Summe natürlich gestiegen ist, immer weiter und immer schneller. Kann es nicht sein, dass wir seit Beginn unseres moralischen gesellschaftlichen Prozesses nicht etwas oder gar Jemanden vergessen haben? Ganz einfach gefragt: Was ist mit den Erdlingen, die nicht unsere Sprache sprechen, die nicht auf die Straße gehen können, keine Massen mobilisieren oder Revolutionen herbeiführen können: die kein Gehör finden, deren Schreie gänzlich ungehört bleiben? Doch die – basierend auf gesicherten und wohlbekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen – komplex denken, fühlen, lieben, ja gar Mitgefühl für uns, Menschen, empfinden können? Was passiert in den mysteriösen Einrichtungen, neben denen niemand wohnen, in denen noch weniger jemand arbeiten möchte. Doch: die jeder gleichgültig akzeptiert, da sie die Quelle für eine allseits verlangte Ware sind? Um einmal die Moral auszublenden: Nicht nur die Vereinten Nationen, sondern diverse wissenschaftliche Institutionen warnen jetzt deutlich vor den Umweltauswirkungen: sei es die Verpestung der Böden, der primäre Einfluss auf den Treibhauseffekt oder, durch den hemmungslosen Antibiotikaeinsatz, das Erschaffen von multiresistenten Keimen. Doch immer deutlicher werden auch die Zusammenhänge mit chronischen Volkskrankheiten und dem heutigen Welthunger bekannt. Wenn wir überhaupt noch in der Lage sind, die Notbremse zu ziehen: Was werden dann unsere Kinder, unsere Enkel sagen, wenn sie in die Ruinen der Schlachthäuser spazieren und all die hocheffiziente Mordmaschinerie sehen. Für was für Menschen werden sie uns halten? Es stellen sich weitere Fragen: Wenn man alles hat, muss man dann noch wachsen, wieso muss man nicht mehr kultivieren? Ist Stillstand Rückstand? Was ist der Gegenentwurf zu Wachstum? Zerstöre das System oder den Planeten? Letztendlich steht die Frage: Wonach suchen wir wirklich?

Umfang: ca. 90 DIN-A4 Seiten. Erscheint 2018 digital und als Buch

Project Details

Categories: